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NOVIGRAD (4000 E.) Das
kleine Fischerstädtchen, ehemaliger Ort der römischen Siedlung Emonia,
liegt an der Westküste Istriens, 15 km nördlich von Porec entfernt. Enge
Gassen, antike Steindenkmäler, alte Hausfassaden und teilweise
guterhaltene Stadtmauern erinnern an eine stürmische Vergangenheit der
malerischen Küstenlandschaft mit ihren gastfreundlichen Einwohnern. In
der Altstadt, zwischen den alten Stadtmauern befindet sich das kleine
Hotel Emonia und der Yachthafen.
Das antike Emonia, Neapolis, Novigrad liegt auf einer Halbinsel mit
einem geschützen Hafen. Es steht geschrieben, dass griechische Seefahrer
hier ihre Kolonie und die Römer eine befestigte Stadt Civitas Novum
hatten. Einst ein Bischofssitz (520-1831), heute eine urbanisierte grüne
Halbinsel, ein Fremdenverkehrszentrum an der Westküste Istriens. Das
Städtchen entwickelte sich auf einer kleinen Insel, die im 18. Jh. mit
dem Festland verbunden wurde. Das mittelalterliche Strassennetz,
baufällige Festungsmauern und Türme, von wo aus es verteidigt wurde,
sind erhalten geblieben. Innerhalb des Städtchens stehen einige gotische
Häuser, eine Stadtloggia und Wohnprachtbauten. Die dreinamige
Pfarrkirche, HI. Maria, Maximilian un Pelagius bewahrte, obwohl sie
barockisiert wurde, romanische sowie auch Fragmente einer
altchristlichen Basilika. Unter dem Altar befindet sich eine
dreischiffige romanische Krypta, eine seltene sakrale Schatzkammer.
Nördlich der Stadt, auf der Halbinsel Karpinjan, befinden sich Überreste
eines grossen Herrensitzes ("Stancija" mit dem spätbarocken Prachtbau
der Familie Rigo). Das ist nur ein bruchstückhafter geschichtlicher
Rahmen Novigrads, ein Städtchen an der Westküste Istriens, das sein
Heute und Morgen auf dem Tourismus basiert. |



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