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NATUR UND NATIONAL PARKS

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NATUR UND NATIONAL PARKS

Natur und National Parks, Hotels und Ferienwohnungen in der Nähe von Park Brijuni, Zadar, Paklenica, Kornati, Krka, Kroatien



NATIONAL UND NATURPARKS

Kroatien verfügt über acht Nationalparks und elf geschützte Naturparks. Insgesamt stehen 450 Gebiete, davon 79 Sonderreservate (botanische, geomorphologische, ornithologische, Meeres- und Waldreservate) unter Naturschutz. Insgesamt ist 5846 Quadratkilometer bzw. zehn Prozent der Festlandsfläche Kroatiens geschützt, wenn wir dazu noch die geschützten Gewässer berücksichtigen, ergebt sich die Nummer auf 6129 Quadratkilometer.

NATIONAL PARKS
BRIJUNI
Der wertvollste und schönste Teil des Naturerbes Istriens ist sein einziger Nationalpark Brijuni. Brijuni ist eine Gruppe von zwei größeren und zwölf kleineren Inseln an der Südwestküste Istriens unweit von Pula. Ihre Gesamtfläche beträgt nur sieben Quadratkilometer, aber auch das Meer rundherum ist geschützt, und so besitzt der Nationalpark insgesamt eine Fläche von 34 km2. Die Brijuni-Inseln sind für die starke Gliederung des Archipels und für die gut erhaltene mediterrane Vegetation bekannt, die teilweise als Landschaftspark gestaltet ist. Der Archipel zeichnet sich auch durch ein wertvolles Kulturerbe aus römischer und byzantinischer Zeit aus, und wegen seiner außergewöhnlichen Schönheit ist Brijuni seit über hundert Jahren ein beliebtes Reiseziel von Staatsmännern und Aristokraten aus aller Welt. Obwohl die Inseln nicht ständig besiedelt sind, gibt es hier wegen der vielen Touristen, die mit Ausflugsschiffen vom nahe gelegenen Festland kommen, das ganze Jahr hindurch tagsüber ständig Menschen. Auf Veliki Brijun bestehen Übernachtungsmöglichkeiten in drei kleineren Hotels, die den Gästen eine Atmosphäre der Ruhe in einer wunderschönen Natur unweit des touristischen Getümmels im nahen Pula bietet. Hier liegt auch der älteste Golfplatz Kroatiens. Trotz dieser großen Besucherzahl ist die Natur gut erhalten, wovon die zahlreichen Zugvögel zeugen, die hier überwintern.

KORNATI
Die Kornaten bestehen aus 140 unbewohnten Inseln, Inselchen und Riffen mit einer Gesamtfläche von etwa siebzig km2 und sind für ihre bizarren Felsformen und für ihre besonders hohen Kliffe bekannt. Und es scheint, als gäbe es noch mehr Inseln, denn ein alter Ausspruch besagt: „Es gibt so viele Inseln in den Kornaten, wie Tage im Jahr”. Der größte Teil des Parks liegt auf der Hauptinsel Kornat, von der die ganze Inselgruppe ihren Namen erhielt. Weil die Seefahrt in diesem Labyrinth aus Stein und Meer äußerst gefährlich ist, zieren zahlreiche alte Leuchttürme die Kornaten, die heute Zielorte von „Robinson-Touristen” sind, wie etwa Blitvenica und Sestrice. Die größten Liebhaber der Kornaten sind die Seefahrer, denen die Kornaten alles bieten, was sie am meisten schätzen: ein sonniges Labyrinth aus Meer und Inseln sowie Ruhe in einer intakten Natur.

KRKA
Der Nationalpark umfasst den größten Teil des Laufes dieses wundervollen Flusses. Er ist nicht nur reich an Naturdenkmälern, sondern auch an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten. Unter ihnen verdient das Franziskanerkloster besondere Erwähnung, das auf dem traumhaft schönen Inselchen Visovac inmitten eines vom Fluss gebildeten Sees liegt. Im Komplex des Klosters gibt es eine Gemäldegalerie, und auch die Kirche selbst, deren Anfänge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, steht Besuchern offen. In der Schlucht am Oberlauf des Flusses liegt das interessante orthodoxe Kloster Krka, und hier findet man auch mehrere alte Ruinen auf den Anhöhen über dem Wasser. Das Interesse der Besucher wecken darüber hinaus die alten Mühlen, die zu kleinen ethnographischen Museen umgestaltet wurden, in denen man direkt miterleben kann, wie das Getreide einst gemahlen wurde. Dies führen uns Geschichtsinterpreten aus dieser Region in traditionellen Volkstrachten vor, was die zahlreichen Kinder unter den Besuchern des Parks immer besonders amüsiert. Aber die Hauptattraktion des Nationalparks Krka sind zweifelsohne seine sieben Wasserfälle, unter denen der Roški Slap der weitläufigste und der Skradinski Buk der größte und bekannteste ist.

MLJET
Das wichtigste Schutzgebiet im Süden Dalmatiens ist der Nationalpark Mljet auf der gleichnamigen Insel. Der Park umfasst den Westteil dieser Insel, die viele für das schönste Eiland der Adria halten. Eine besondere Augenweide ist die üppige und vielfältige Mittelmeervegetation. Hier gibt es zwei tiefe Buchten, die wegen ihrer sehr schmalen Verbindung mit dem offenen Meer auch als Seen bezeichnet werden: Veliko und Malo Jezero (Großer und Kleiner See). Mljet zeichnet sich auch durch ein reiches Kulturerbe aus, aus dem der Komplex eines Benediktinerklosters aus dem 12. Jahrhundert besonders hervorzuheben ist. Das Kloster liegt auf einer kleinen Insel mitten im Veliko Jezero und ist von einem mediterranen Park umgeben. Im Laufe der Jahrhunderte wurden hier viele Chroniken, Traktate und literarische Werke verfasst. Im Komplex des ehemaligen Klosters befindet sich die interessante Kirche Sv.Marija.

VELEBIT
Der wertvollste Teil des Velebit Gebirges ist, wegen seiner einzigartigen Landschaft und seiner reichen Tier – und Pflanzenwelt zweifellos, das Gebiet um den Nationalpark Nördlicher Velebit. Er nimmt eine Fläche von 109 Quadratkilometern im Gipfelgebiet des äußersten nördlichen Teils des Gebirges ein. Hier befindet sich eine ganze Reihe außerordentlicher Attraktionen: die Karstformationen der Hajduèki und Rožanski Kukovi, ein botanischer Garten in der Natur und die tiefe Höhle Lukina Jama. Deshalb betrachten die kroatischen Bergsteiger dieses Gebiet als größtes Juwel unter den kroatischen Bergen. Die Hajduèki und Rožanski Kukovi, eine unübersehbare Menge verschiedener bizarrer Felsformationen mit einer Höhe von bis zu 200 Metern, liegen im Herzen des Nationalparks. Diese einzigartige Felslandschaft ist als strenges Reservat geschützt, die strengste Form des Naturschutzes in Kroatien. Inmitten der Hajduèki Kukovi liegt auf einer Höhe von 1.475 Metern über dem Meer die Höhle Lukina Jama. Ihr Boden befindet sich nur 83 Meter über dem Meeresspiegel. Mit ihrer Gesamttiefe von 1.392 Metern liegt sie weltweit an achter Stelle. Der Beschaffenheit dieser rauen, bergigen, steinernen Wildnis zum Trotz wurde auf meisterliche Weise in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts ein Pfad durch die Rožanski Kukovi angelegt. Er wurde nach seinem Erbauer und Velebit-Enthusiasten, dem Ingenieur Ante Premužiæ, Premužiæ-Pfad genannt. Dieser Pfad gilt als schönster Wanderweg in Kroatien und ist bekannt dafür, dass er auch Besuchern mit einer geringeren körperlichen Fitness ein gefahrloses Wandern am Rande der gigantischen Felsen und der steilen Abhänge ermöglicht. Er bietet an vielen Stellen einen hervorragenden Ausblick auf das Meer und die Kvarner-Inseln.

PAKLENICA
Das größte natürliche Juwel der Region Zadar ist der Nationalpark Paklenica, der mit einer Fläche von 96 km2 die schönsten Teile des südlichen Velebits umfasst. Seine Hauptattraktionen sind die zwei beeindruckenden Schluchten Velika und Mala Paklenica, die sich vom Meer bis unterhalb der höchsten Gipfel des Velebits in das Gebirge eingeschnitten haben. Im Park gibt es mehrere ungewöhnliche Karstformen und Höhlen, und infolge der großen Klimaunterschiede hat sich hier auch eine reiche Flora und Fauna erhalten. Trotz seiner Wildheit ist der Nationalpark Paklenica durch die Nähe der Touristenroute entlang der Adria und über die Autobahn leicht erreichbar. Der gleicher maßen anziehende und furchterregende Anblick des Velebits oberhalb des Urlaubsortes Starigrad-Paklenica lockt vor allem Touristen an, die leichte Abenteuer suchen. Zahlreiche Wegweiser in mehreren Fremdsprachen erleichtern die Orientierung im Park. Durch die wilde Schlucht Velika Paklenica, durch die einst die Frauen der Bergdörfer das Salz von der Küste und das Getreide aus dem fruchtbaren Hinterland der Lika getragen haben, führt heute ein bequemer Fußweg.

PLITVICER SEE
Er ist der bekannteste Nationalpark Kroatiens und das einzige Naturobjekt unter den sechs kroatischen Objekten auf der UNESCO-Liste des Welterbes. Die Hauptattraktion dieses weltweit einzigartigen Parks bilden 16 kleinere Seen, die durch Wasserfälle über Barrieren aus Travertin, einer besonderen Form des Kalksteins, miteinander verbunden sind. Der Nationalpark umfasst auch das Quellgebiet des Flusses Korana, das von dichten Buchen-, Tannen- und Fichtenwäldern umgeben ist. Hier gibt es mehrere Höhlen, Quellen und Blumenwiesen, und unter den vielen bewahrten Tierarten ist insbesondere der Braunbär erwähnenswert. Zur Popularität dieses Parks trägt auch der Einsatz spezieller Fahrzeuge zum Transport der Besucher bei: Panorama Bahnen und lautlose Elektroboote. Man weiß nicht, ob der Park im Frühling schöner ist, wenn die Blumen auf seinen Wiesen erblühen und die Wälder grün werden, oder im Herbst, wenn sich die Farbenpracht in den Seen widerspiegelt, oder in der Ruhe des Winters, wenn die Wasserfälle vom Eis gebremst werden und die Bäume in der Schneelandschaft verschwinden. Ein System von Wegen ermöglicht den Besuchern den unmittelbaren Zugang zu den Wasserfällen wie auch zu den felsgesäumten Ufern der Seen, deren intensive grüne Farbe die Blicke der Touristen auf sich zieht.

RISNJAK
Dieses bewaldete Bergmassiv im Gorski Kotar erhielt seinen Namen nach dem Luchs („ris“), seinem populärsten Bewohner. Die Fläche des Nationalparks beträgt 64 km2, und wegen seiner Lage am Übergang von den Alpen in die Dinariden und vom Mittelmeergebiet nach Pannonien sind hier auf kleinem Raum fast alle Waldarten dieser Region und viele Tier- und Pflanzenarten vertreten. Naturfreunde kommen wegen der Schönheit des Gebirges, des Waldes, der Gewässer und des Karstes in den Risnjak. Die meisten Bergsteiger zieht vor allem das Gebiet um den höchsten Gipfel des Massivs an. Der Gipfel des Risnjak ist zu allen Jahreszeiten gleichermaßen faszinierend, im Winter, wenn er schneebedeckt ist, im Frühling, wenn die Wiesen rund herum zu Blumenfeldern werden, im Sommer, wenn er Zuflucht vor der Hitze im nahe gelegenen Küstengebiet gewährt, und im Herbst, wenn die Wälder in eine bunte Farbenpracht getaucht sind. Außer dem „Schutzpatron”, dem Luchs, besteht die reiche Tierwelt dieses Nationalparks aus Braunbären, Mardern und Siebenschläfern. Der Risnjak ist auch für seine grandiose Aussicht auf die Inseln der Kvarner-Bucht und auf die Berge des angrenzenden Sloweniens bis hin zu den Alpen bekannt.

NATURPARKS
BIOKOVO
Dieses imposante Gebirge ist die größte Zierde der mitteldalmatinischen Küste und ihr einziger Naturpark. Hier liegen die über 1.500 Meter hohen Gipfel so nah am Meer wie sonst kaum irgendwo am Mittelmeer, und kaum irgendwo anders ragen die Gebirgsfelsen so steil und schwindelerregend empor wie hier. Die aschgrauen Bergwände des Biokovo geben dem Küstengebiet in der Sommerhitze die so ersehnte Frische und bieten dem wahren Liebhaber eine Reihe von Naturgeschenken. Außer der Frische und der Atmosphäre reiner Natur bietet der Biokovo schöne Wege zum Wandern und Radfahren, angenehme Rastplätze, sowie auch interessante Überreste aus einer Vergangenheit, als noch Viehhirten viel zahlreicher über diese schwer zugänglichen Berge wanderten. Heute führt eine bequeme Straße von der Küste der Makarska-Riviera und aus dem Inneren der Dalmatinska Zagora in den Naturpark und zu seinem höchsten Gipfel, dem 1.758 Meter hohen Sv. Jure.

KOPAÈKI RIT
Das üppigste Grün des Wassers und des Waldes in Slawonien und sein größtes natürliches Juwel findet man im Gebiet des Naturparks Kopaèki Rit. Dieser Park umfasst ein 238 Hektar großes Sumpfgebiet bei Osijek an der Mündung der Drau in die Donau, das wegen seiner Unzugänglichkeit und der häufigen Überschwemmungen seinen natürlichen Zustand seit Urzeiten vollkommen bewahrt hat. Der Kopaèki Rit ist zugleich einer der größten natürlichen Sümpfe Europas und deshalb in die Ramsar-Liste der Sümpfe von Weltbedeutung aufgenommen. Außerdem wurde es für die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes vorgeschlagen. Große Rehherden sind eine Art Wahrzeichen des Kopaèki Rit, obwohl die Wildschweinrotten ebenso groß sind. Es gibt im Kopaèki Rit auch andere Säugetiere, aber dennoch sind die Vögel hier wesentlich zahlreicher. Von ihnen gibt es fast 300 verschiedene Arten. Die wichtigsten sind die sehr seltenen, geschützten Arten des Seeadlers und des Schwarzstorchs. Wenn man das ursprüngliche pannonische Ambiente der Sümpfe, Wälder und Schwemmfelder genießen möchte, ist der Naturpark Kopaèki Rit mit dem Auto aus der nahe gelegenen größten slawonischen Stadt Osijek leicht erreichbar. Am besten aber besucht man ihn mit Ausflugsbooten, die in die seichten sumpfigen Flussarme hineinfahren können. Die Schönheit des Parks können auch Touristen genießen, die mit großen Flusskreuzfahrtschiffen auf der Donau unterwegs sind, die die Ostgrenze dieses großartigen Naturparks bildet.

LASTOVO
Dieser, weitab von der Festlandküste gelegene Archipel, zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Gliederung, sein Grün und das einzigartige Folkloreerbe seiner Bewohner aus. Einer der Gründe für den gut erhaltenen Zustand und die besondere ruhige und friedliche Atmosphäre des Archipels ist die entfernte Festlandküste, zu der man mehr als vier Stunden Fahrtzeit benötigt. In den Gewässern von Lastovo kommen kundige Skipper auf ihre Kosten, die die reine Natur suchen, denn zu diesen entfernten Inseln gelangen nur erfahrene Segler. Lastovo ist gleichermaßen attraktiv, ob man von Norden in den Hafen Pasadur einläuft, ob man über das offene Meer im Süden der Adria zum märchenhaften Skrivena Luka kommt, oder ob man einfach in einer der romantischen Buchten anlegt, die an allen Seiten dieser wunderbaren Insel zu finden sind. Die erfahrensten Nautiker, die in die Gewässer von Lastovo einlaufen, werden einen Besuch auf einem der berühmten Leuchttürme von Lastovo nicht versäumen, sei es der Leuchtturm Glavat auf einer kleinen Insel östlich der Hauptinsel Lastovo oder Sušac auf einem Felsen dieser Insel, die weit draußen im offenen Meer verloren liegt. Heute dienen diese Leuchttürme touristischen Zwecken, und Gäste, die urtümliche Romantik suchen, können hier ihren Urlaub verbringen.

LONJSKO POLJE
Der größte Naturpark in Mittelkroatien ist das Lonjsko Polje im Save-Tal östlich von Zagreb. Es umfasst eine Fläche von 506 km2 und ist eines der größten erhaltenen europäischen Sumpfgebiete, das heute durch die Ramsar-Konvention als Sumpf von internationaler Bedeutung geschützt ist. Der Park bietet in seinen großen sumpfigen Weiten eine Atmosphäre der Ruhe und des romantischen Friedens. An den ruhigen, von Seerosen bedeckten Gewässern erstrecken sich ursprüngliche Eichenwälder, die im Sonnenuntergang besonders schön aussehen. Der größte Reichtum des Lonjsko Polje sind die Vögel, von denen hier nicht weniger als 250 Arten leben. Hier gibt es viele kleine Vögel und verschiedene Entensorten, aber seine bekanntesten Bewohner sind doch die Störche, die ihre Nester gerne auf den Dächern der malerischen dörflichen Holzhäuser bauen. Eines dieser Dörfer, Èigoæ, wurde deshalb 1994 zum ersten europäischen Storchendorf erklärt. Die Gewässer des Lonjsko Polje ziehen auch andere Tiere wie etwa Schlangen an, wobei es hier jedoch weniger gefährliche Giftschlangen gibt als im karstigen Süden Kroatiens.

MEDVEDNICA
Das Bergmassiv der Medvednica ist von dichten Buchen-, Eichen-, Kastanien- und Fichtenwäldern bedeckt und deshalb das liebste Ausflugsziel der Zagreber und ihrer Gäste. Durch die Medvednica führen viele Wanderwege, unter ihnen „leichte“ mit Bänken und Informationstafeln und schwerere für durchtrainierte Bergwanderer. Für die Bequemsten gibt es eine Buslinie (früher eine Drahtseilbahn), die aus der Stadt direkt zu ihrem höchsten Berggipfel fährt. Eines der Lieblingsziele der Besucher der Medvednica ist die mittelalterliche Burg Medvedgrad auf einer Anhöhe inmitten eines dichten Waldes nur eine halbe Stunde Fußweg von den letzten Häusern der Stadt entfernt. Aber die Medvednica birgt noch weitere Attraktionen wie Schluchten, Höhlen, Wasserfälle, alte Bergwerksstollen und malerische kleine Kirchen. Die meisten Besucher zieht es zu ihrem Gipfel Sljeme, der von einem Fernsehturm beherrscht wird. Rund um den Gipfel gibt es etliche Berghütten, in denen die zahlreichen Ausflügler rasten und die populären Spezialitäten des Sljeme genießen können, zum Beispiel Bohnensuppe mit Würstchen oder Käse- und Apfelstrudel.

PAPUK
Beeindruckend sind vor allem die unendlichen Bergbuchenwälder auf dem Papuk. Natürlich gibt es hier ebenfalls Eichen, Tannen und andere Bäume. Imposante Bäume zieren auch den Fuß des Papuk, insbesondere in den städtischen Parks in Slatina, Orahovica und Našice. Der schönste Teil des Papuk ist der Parkwald Jankovac, eines der beliebtesten slawonischen Ausflugsgebiete. Hier fließen in einem zauberhaften Tal hoch oben in den Bergen mehrere Bäche inmitten von Blumenwiesen und dichtem Buchenwald, und hier befindet sich seine größte Attraktion, der Wasserfall Jankovaèki Slap. Auf dem Jankovac gibt es die gleichnamige Berghütte, die viele kroatische Bergwanderer für die schönste und angenehmste in allen kroatischen Gebirgen halten. Aber wie schön auch die Wälder, die schnellen Bäche und die Wasserfälle des Papuk sein mögen, so ist seine eigentliche Besonderheit doch seine geologische Beschaffenheit. Hier findet man alle Felsarten von der alten geologischen Periode des Paläozoikums bis zum jüngsten Quartär, und der Papuk ist auch das einzige kroatische Gebirge, das große Mengen ungewöhnlicher Lavafelsen besitzt. Daher wurde hier nahe dem malerischen Ort Voæin auch der erste geologische Park Kroatiens, Rupnica, gegründet, der für seine ungewöhnliche Schichtung bekannt ist. Wegen seiner außerordentlich wertvollen geologischen Eigenschaften wurde der Papuk als der einzige kroatische Vertreter in die Liste der europäischen geologischen Parks aufgenommen.

TELAŠÆICA
Diese tiefe Bucht ist einer der beliebtesten Zufluchtsorte von Nautikern in der Adria, die hier selbst bei stärkstem Sturm sicher sind. Die Felsküste der Bucht ist an der Innenseite niedrig, während auf der Außenseite imposante Kliffe aus dem Meer ragen, die an manchen Stellen fast 180 Meter hoch sind. Zwischen der Küste und den steilen Kliffen liegt ein besonderes Juwel, der kleine und sehr salzige See Mir. Die Telašæica ist auch auf dem Landweg zugänglich, zum kleineren Teil auf der Straße und zum größeren Teil auf Fußwegen durch die malerische mediterrane Landschaft.

UÈKA
Zu den Hauptattraktionen der Uèka gehören die einzigartigen Karstreliefformen im Bereich von Vrana und auf dem Gipfel der Uèka. Ihn ziert ein alter Turm, auf dem sich Bergwanderer traditionell gerne fotografieren lassen. Vom Gipfel der Uèka bietet sich ein unvergesslicher Ausblick auf die nahe gelegenen Inseln und die Opatija-Riviera zu Füßen des Gebirges, die ihre abendliche Frische den Fallwinden von den üppig bewaldeten Hängen der Uèka verdankt. Die Gipfel der Uèka sind oft in Sonne getaucht, aber wenn sich der Nebel auf sie herabsenkt, entsteht eine ganz eigentümliche Atmosphäre. Auf der Uèka können Wanderer und Bergsteiger auch mitten im Sommer Wanderungen auf attraktiven Pfaden durch die schattigen Waldgebiete oder auf dem windigen Kamm des Berges selbst genießen. Hier erwarten sie noch viele andere Sehenswürdigkeiten wie etwa zahlreiche Höhlen und Kapellen, die bei schlechtem Wetter Schutz bieten. Die wagemutigsten Gäste nutzen die Gipfel der Uèka wegen ihrer günstigen Luftströme gerne als Startpunkt für Drachenflüge.

VELEBIT
Velebit, das größte und an Natursehenswürdigkeiten reichste Gebirge Kroatiens. Es ist als Naturpark geschützt und bildet mit 2.000 Quadratkilometern Fläche das bei weitem größte Schutzgebiet Kroatiens. Innerhalb des Naturparks besteht eine ganze Reihe kleinerer Schutzgebiete, unter anderem die zwei Nationalparks Nördlicher Velebit in der Region Lika - Karlovac und Paklenica in Dalmatien. In diesem Gebirge gibt es eine ganze Reihe von Natursehenswürdigkeiten, die zu dem Wertvollsten gehören, das Kroatien besitzt. Deshalb ist das ganze etwa 150 Kilometer lange Gebirge als einziges in Kroatien auch als Weltbiosphärenreservat der UNESCO geschützt. Der Velebit ist darüber hinaus im Hinblick auf seine reiche Pflanzen- und Tierwelt das wichtigste kroatische Gebirge. Dies gilt sowohl für die Gesamtzahl an Arten wie auch für die Zahl endemischer Arten.

VRANSKO SEE
Der Naturpar Vransko Jezero ist wie geschaffen für die, die weniger anstrengende Vergnügungen in der Natur vorziehen. Er besteht aus dem größten See Kroatiens und seinem Umland in unmittelbarer Nähe des Meeres und zeichnet sich durch einen außerordentlichen Reichtum an Vögeln aus, unter denen vor allem verschiedene Arten von Wildenten und Reihern dominieren. Deshalb ist dieser Park ein wahres Paradies für Vogelfreunde, die die Tiere hier von mehreren eigens eingerichteten Beobachtungspunkten aus betrachten können. Das Wasser dieses Sees ist brackig (Mischung aus Salz- und Süßwasser), und so gibt es hier sowohl Süßwasser- als auch Meeresfische, weswegen es viele Angler hierher zieht. Den Vraner See kann man auch zu Wasser erkunden und dabei die vom Land aus völlig unzugänglichen oder nur schwer zugänglichen Sumpfgebiete bewundern.

ZUMBERAK
Westlich von Zagreb liegt der Naturpark Žumberak-Samoborsko Gorje. Er ist ganz anders als das Lonjsko Polje, denn er umfasst das ausgesprochen bergige Gebiet des Žumberaèka Gora, des höchsten Gebirges im kontinentalen Kroatien. Es zeichnet sich durch Karstphänomene aus, die für die Gebiete in der Pannonischen Ebene untypisch sind, sowie durch tiefe Schluchten, schnelle Flüsse voller Wasserfälle und ausgedehnte Blumenwiesen. Eine Besonderheit des Žumberak ist auch, dass hier in den höheren Lagen des Gebirges Menschen in malerischen Dörfern an steilen Hängen leben. Die meisten Bewohner sind Nachfahren der berühmten kroatischen Küstenverteidiger, der Uskoken aus der Stadt Senj an der Küste des Kvarners. Da ein Teil von ihnen griechisch-katholischen Glaubens ist, besitzen die Žumberaker Dörfer viele malerische Kirchen einschließlich derjenigen auf dem höchsten Gipfel des Žumberaèka Gora, dem 1.102 Meter hohen Sveta Gera. Manchmal findet man auch eine römisch-katholische und eine griechisch-katholische Kirche Seite an Seite wie im Dorf Dojutrovica. Am Fuße des Žumberak-Samoborsko Gorje liegt das sanftere, besonders weinreiche Gebiet Plešivice. Charakteristisch für das Samoborsko Gorje sind auch die Rebstöcke, die sich so harmonisch in die Landschaft einfügen, und die zahlreichen Burgen auf den umliegenden Bergen wie das alte Samobor.

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